Glaube

Ob Wissenschaft oder Gott, die meisten Menschen haben irgendeinen Glauben, den sie in sich tragen.

Der Glaube hat nicht zwangsläufig etwas mit Religion zu tun, dennoch ist ein Bestandteil der Religion ein fester Glaube an eine höhere Macht, sei es nun ein Gott in monotheistischen Religionen, wie dem Islam, dem Christen- oder Judentum; mehrere Götter wie im Hinduismus - Auch an Ziele oder Wertvorstellungen kann geglaubt werden.

Der religiöse Glaube schließt meist eine Art der Götterverehrung ein, die sich entweder durch Anbetung, Opfergaben oder einer Mischung aus beidem manifestiert.

Glauben bedeutet nicht gleich blinder Gehorsam. Auch Gläubige hinterfragen zum Teil kritisch die Aussagen und Inhalte ihrer Religion, davon wird der Glaube nicht beeinflusst. In der Philosophie schließt das Verfolgen einer bestimmten Richtung, ähnlich dem Glauben, die kritische Hinterfragung der eigenen Prämissen nicht aus.

So sagte die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschbach(1830-1916): „Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.“

Religionen sind Gemeinschaften derer, die einen Glauben teilen, doch auch sie sind nicht vor unterschiedlichen Auslegungen gefeit. Schismen und unterschiedliche Lehren bezeugen, dass der Glaube für jeden etwas anderes ist und keinesfalls homogen.